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Frau Hartwich arbeitet seit Juli 2020 als stellvertretende Pflegedienstleitung bei der AWO Sozialstation Rems-Murr gGmbH in Schorndorf. Das eigenständige Arbeiten macht die Tätigkeit in der ambulanten Pflege für sie besonders spannend. 

Sie arbeiten schon lange in der Pflege. Was reizt Sie daran, in der mobilen Pflege zu arbeiten?

In der ambulanten Pflege bin ich als Mitarbeiterin mehr auf mich gestellt, arbeite eigenständiger und kann mir die Arbeit selbst einteilen. Das passt zu meiner Arbeitsweise, gefällt mir gut und macht mir Spaß.

Wie sind sie zum Pflegeberuf gekommen?

Eigentlich war es Zufall, dass ich in der Pflege gelandet bin. Nach der Realschule habe ich in einer Reha-Einrichtung ein FSJ gemacht, um mich zu orientieren. Eigentlich dachte ich, ich will eher in Richtung Erzieherin gehen. Aber das FSJ und die Arbeit in der Pflege haben mir so gut gefallen, dass ich am Ende inklusive Ausbildung 11 Jahre geblieben bin. Heute kann ich mir keinen anderen Beruf mehr vorstellen.

Was ist für sie das Besondere am Pflegeberuf?

Wenn ich abends nach Hause komme, weiß ich, dass ich etwas Gutes getan habe. Wir versorgen die Leute, die in der Gesellschaft oft etwas vergessen werden und tun ihnen mit unserer Arbeit etwas Gutes. Meine Patienten sollen zufrieden sein. Sie sollen das Gefühl bekommen, dass sie nicht vergessen sind, dass wir uns um sie kümmern. Sie sollen spüren und wissen, dass sie sich zuhause noch wohl und sicher fühlen können mit unserer Unterstützung. 

Was hat Sie an der AWO als Arbeitgeber überzeugt?

Ich bin privat ein Mensch, dem soziale Werte sehr wichtig sind. Das passt für mich sehr gut mit dem sozialen Hintergrund der AWO zusammen und war auch bei meiner Entscheidung wichtig. Ich habe das Gefühl, mit der AWO habe ich einen Arbeitgeber, bei dem der Mensch noch im Vordergrund steht.

Was ist Ihnen als stellvertretende Pflegedienstleitung in Zukunft für Ihre Zusammenarbeit mit Ihren KollegInnen wichtig?

Das Zwischenmenschliche muss für mich passen. Wir verbringen so viel Zeit an der Arbeit, dass man sich dort auch wohlfühlen sollte. Mein Ziel ist es, dass jeder gerne zur Arbeit kommt und wir gut miteinander umgehen. 

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